Paul Huber

Paul Huber

Leonardo Award 2019 - Ein voller Erfolg für die Riehlschule

Beim Leonardo Award 2019 der Wiesbaden Stiftung erreichten von insgesamt 6 eingereichten Projekten der Riehlschule 5 Projekte die Endrunde (Audioguide zu Vorbíldern, Helden und Entdeckern; Hinter Mauern, hinter Zäunen...; #Mobbing ist out!!!; Wir schauen hin, wir schauen nicht weg!; Sauer macht lustig?; Interkulturelle Jugendbegegnung zwischen Deutschland und Griechenland). Allein das zu schaffen, ist bereits ein Riesenerfolg!

Bei der offiziellen Gala-Veranstaltung im Wiesbadener fieberten dann die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer der Preisverleihung entgegen.

Das Projekt Audioguide zu Vorbíldern, Helden und Entdeckern erhielt in der Kategorie Design & Gestaltung den 2. Preis. Ein toller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler um den betreuenden Lehrer Herr Basting. 

Als Krönung des Abends durfte die Projektgruppe #Mobbing ist out!!! unter Betreuung von Frau Hartung in der Kategorie Soziales & Inklusion den Leonardo Award 2019 mit an die Riehlschule mitnehmen!

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank allen Teilnehmenden der Riehschule - wir sind stolz auf euch!

Wiesbaden Engagiert 2019

Die Erfolgsgeschichte Wiesbaden Engagiert an der Riehlschule wurde auch im Jahr 2019 fortgesetzt.

Dieses Jahr gab es 2 Projekte, an denen sich die Helfer tatkräftig beteiligten: Zum einen wurde der teils marode Zaun um den Schulgarten erneuert und ausgebessert. Zum anderen wurde eine Bambushecke angelegt und weitere Nutzpflanzen in die Beete eingepflanzt.

Frau Quernheim und ihre Schülergruppen, die den Garten pflegen und bewirtschaften, können sich dieses Jahr also hoffentlich über reiche Ernte freuen!

Außderm harkte und jätete die Klasse von Herrn Basting was das Zeug hielt im Steinlabyrinth Unkraut.

Wer fleißig arbeitet, muss natürlich auch gut essen: Für das leibliche Wohl der zahlreichen Helfer sorgte die PUSCH-Klasse unter Anleitung von Herrn Klomann-Riedel und Herrn Sebbesse.

Vielen Dank an alle Beteiligten, insbesondere den Unterstützern der Firmen D&T Projektmanagement, Stahlbau Huhle und den Landschaftsarchitekten Herrchen und Schmitt!

 

Workshop „Naturphänomene werden zu einer sozialen Katastrophe“

 Wann sind Naturphänomene gefährlich für den Menschen? Auf welche Naturphänomene hat der CO2 Verbrauch Auswirkungen? In wie fern haben die Erreichung der „Global Goals“ Auswirkungen auf Naturkatastrophen?

In diesem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Naturphänomene (Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Wirbelstürme) kennen. Betrachtet wird mit Hilfe der Methode Mystery (fördert das vernetzte Denken) eine Flutkatastrophe in Manila auf den Philippinen, die durch einen Wirbelsturm ausgelöst wurde. Die Katastrophe zog viele Tote nach sich und viele Existenzen wurden bedroht. Sie stellen außerdem fest, dass das Ausmaß dieser Flutkatastrophe nicht nur durch stadtpolitische Entscheidung oder besondere Baumaßnahmen vor Ort verringert werden kann, sondern auch sie zum Klimaschutz aktiv einen Beitrag leisten können, indem u.a. ihr CO2-Verbrauch verringert werden kann. Zur Lösungsfindung werden die „Global Goals“ mit einbezogen und erste Vorschläge gesucht.  

Workshop „Inspiring People“

Al Gore machte es bereits im Jahr 2000 vor, nun ziehen einige prominente Menschen nach und zeigen, wie man sich für die Agenda 2030 aktiv engagieren kann. Aber wie kommt man nun vom „Großen“ zum „Kleinen“, um auch Schüler*innen zum Handeln zu motivieren?

 

Dieser Workshop zeigt verschiedene Möglichkeiten und Ideen, wie man sich in vielfältiger Art und Weise für die Umsetzung der Global Goals engagieren kann. Prominente Vorbilder wie zum Beispiel: Malala, Leonardo DiCaprio oder Felix Finkbeiner, dienen dabei als Denkanstöße. Sowohl Erwachsene, aber vor allem Kinder und Jugendliche aus aller Welt werden mit ihren Projekten vorgestellt und finden hier Platz. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf eine Reise des nachhaltigen Denkens, wodurch sie immer wieder von Prominenten inspiriert und zur eigene Ideenentwicklung motiviert werden. Dieser Workshop bietet Platz und Austauschmöglichkeit, um eigene Gedanken (weiter) zu entwickeln und selbst aktiv tätig zu werden. Diskussionsrunden bieten Raum, kritische Fragen zu äußern und über verschiedene Ansätze zu debattieren. Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Workshop „Klimagourmet“

Haben Nahrungsmittel etwas mit der Klimaerwärmung zu tun? Wie viel CO2 entsteht bei derHerstellung von Nahrung? Gibt es Unterschiede zwischen konventionell und biologischerzeugten Lebensmitteln?

Unter dem Motto „Genießen und dabei das Klima schützen“ können Schülerinnen und Schüler in der Lernwerkstatt die Auswirkungen von verschiedenen Formen der Ernährung erarbeiten. Die Produktionskette von Lebensmitteln wird begreifbar, Ernährungsformen werden miteinander verglichen und der Energiebedarf unterschiedlicher Herd- und Kocharten wird sichtbar. Ein saisonaler Lebensmittelkalender und leckere klimafreundliche Rezepte bilden den Abschluss.Wir danken Umweltlernen in Frankfurt e.V. für die uns zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien und Demokratie leben! für die Finanzierung.

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Workshop „Kinderarbeit“

 

Welche Folgen und Auswirkungen resultieren aus Kinderarbeit und in welchen Regionen unserer Erde findet sie überhaupt statt?

 

Mit Hilfe verschiedener Videosequenzen zum Thema Kinderarbeit und Kinderarmut werden gezielte „Schockmomente“ erzeugt. Die Schülerinnen und Schüler werden mit ausgewählten Lebenssituationen verschiedener Kinder aus bestimmten Ländern konfrontiert und setzen sich aktiv damit auseinander. Sie setzen ihre eigene Lebenswelt mit der ihnen präsentierten Welt in Beziehung und hinterfragen diese kritisch. Die Erkenntnisse werden visuell festgehalten, indem die Schülerinnen und Schüler sich um eine Weltkarte platzieren und versuchen, das Einkommen einzelner Länder in Form von Kristallen zu verteilen, um zu verstehen, dass es eine ungleiche Verteilung der Ressourcen auf der Welt gibt. Dadurch ist es ihnen möglich, Bezüge zu den Global Goals herstellen zu können.

Workshop „Ich sehe Wasser, was du nicht siehst!“

 

Wieviel Wasser wird tagtäglich aufgewendet, um Nahrungsmittel herzustellen? Wieviel virtuelles Wasser steckt überhaupt in unseren Lebensmitteln? Und was habe ich eigentlich damit zu tun?

 

Wasser begegnet uns überall in der Stadt. Wir nutzen es zum Trinken, Waschen, Kochen, Duschen, Putzen und vielem mehr. Ohne Wasser wäre unser Alltag folglich kaum vorstellbar.

In diesem Workshop begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine eigene Entdeckungstour des virtuellen Wassers und erkunden dessen Wichtigkeit. Durch das aktive Handeln und Ausprobieren verschiedener Stationen erkennen sie, wieviel Liter Wasser für die Produktion und Herstellung einzelner Lebensmittel verbraucht wird und vergleichen diese miteinander. Sie berechnen an Beispielen, wieviel Gramm eines Lebensmittels sie für einen Liter Wasser erhalten und lernen so das Verhältnis zwischen Produkten und benötigter Wassermenge kennen.

Klimabotschafterausbildung

Wir begrüßen Fabian und Wendy!

Weit angereist aus Berlin, werden sie eine Woche lang 20 unserer Schüler*innen zu Klimabotschafter*innen ausbilden.

Die Schüler*innen lernen:

  1. Wie man einen Workshop gestaltet und Gruppen moderieren kann.
  2. Wie man komplizierte Sachverhalte - in Worten und Bildern - so darstellen kann, dass sie alle verstehen.
  3. Wie man andere in Lernprozesse und Ideenfindung unterstützen kann.
  4. Wie man Projekte nicht nur startet, sondern auch am Laufen hält.

Wir wünschen allen 20 Schüler*innen ganz viel Spaß und Erfolg in dieser Woche !Vielen Dank Fabian und Wendy, für diese tolle Möglichkeit!

Demokratie leben heißt im Schulalltag…

Demokratie Leben heißt im Schulalltag, so oft wie möglich die Schüler*innen mitbestimmen zu lassen. Gerade in der Projektarbeit finden sich demokratische Strukturen wieder. Nach der Workshopphase stellen sich die Schüler*innen nun folgende Fragen: Was hat mich interessiert? Was hat mich berührt? Wer hat mich inspiriert? An was möchte ich weiterarbeiten? Was kann ich als Schüler*in der Riehlschule denn überhaupt bewirken?

Viele tolle Projektideen sind entstanden. Nun geht es ans Recherchieren, Basteln, Dokumentieren, Ausprobieren, Experimentieren und auch ans Hospitieren.

Zwei Schülerinnen hat es interessiert, was man in Wiesbaden gegen Armut tun kann. Diese sind heute im Praktikum bei der „Tafel“. Andere beschäftigen sich mit Elektroschrott und in dem Zuge auch mit dem Thema Recycling. Sie erforschen auf dem Recyclinghof, was und wie recycelt wird. Weitere Schüler*innen räumen den Stadtteil mal so richtig auf und sammeln in ganz Biebrich Müll. Viele Schüler*innen interessiert, was wir an der Schule tun können, um nachhaltiger zu werden. Diese versuchen den Plastikkonsum zu reduzieren und Mehrwegflaschen an der Schule zu installieren.

Der Jahrgang 7 ist also auf dem besten Wege etwas zu bewegen!

Vielen Dank an Demokratie Leben! und das Umweltamt Wiesbaden, was unsere Projektwochen finanziell stark unterstützt! Ohne diese Unterstützung wäre vieles von dem nicht möglich!

 

 

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