Paul Huber

Paul Huber

Workshop „Naturphänomene werden zu einer sozialen Katastrophe“

 Wann sind Naturphänomene gefährlich für den Menschen? Auf welche Naturphänomene hat der CO2 Verbrauch Auswirkungen? In wie fern haben die Erreichung der „Global Goals“ Auswirkungen auf Naturkatastrophen?

In diesem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Naturphänomene (Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Wirbelstürme) kennen. Betrachtet wird mit Hilfe der Methode Mystery (fördert das vernetzte Denken) eine Flutkatastrophe in Manila auf den Philippinen, die durch einen Wirbelsturm ausgelöst wurde. Die Katastrophe zog viele Tote nach sich und viele Existenzen wurden bedroht. Sie stellen außerdem fest, dass das Ausmaß dieser Flutkatastrophe nicht nur durch stadtpolitische Entscheidung oder besondere Baumaßnahmen vor Ort verringert werden kann, sondern auch sie zum Klimaschutz aktiv einen Beitrag leisten können, indem u.a. ihr CO2-Verbrauch verringert werden kann. Zur Lösungsfindung werden die „Global Goals“ mit einbezogen und erste Vorschläge gesucht.  

Workshop „Inspiring People“

Al Gore machte es bereits im Jahr 2000 vor, nun ziehen einige prominente Menschen nach und zeigen, wie man sich für die Agenda 2030 aktiv engagieren kann. Aber wie kommt man nun vom „Großen“ zum „Kleinen“, um auch Schüler*innen zum Handeln zu motivieren?

 

Dieser Workshop zeigt verschiedene Möglichkeiten und Ideen, wie man sich in vielfältiger Art und Weise für die Umsetzung der Global Goals engagieren kann. Prominente Vorbilder wie zum Beispiel: Malala, Leonardo DiCaprio oder Felix Finkbeiner, dienen dabei als Denkanstöße. Sowohl Erwachsene, aber vor allem Kinder und Jugendliche aus aller Welt werden mit ihren Projekten vorgestellt und finden hier Platz. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf eine Reise des nachhaltigen Denkens, wodurch sie immer wieder von Prominenten inspiriert und zur eigene Ideenentwicklung motiviert werden. Dieser Workshop bietet Platz und Austauschmöglichkeit, um eigene Gedanken (weiter) zu entwickeln und selbst aktiv tätig zu werden. Diskussionsrunden bieten Raum, kritische Fragen zu äußern und über verschiedene Ansätze zu debattieren. Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Workshop „Klimagourmet“

Haben Nahrungsmittel etwas mit der Klimaerwärmung zu tun? Wie viel CO2 entsteht bei derHerstellung von Nahrung? Gibt es Unterschiede zwischen konventionell und biologischerzeugten Lebensmitteln?

Unter dem Motto „Genießen und dabei das Klima schützen“ können Schülerinnen und Schüler in der Lernwerkstatt die Auswirkungen von verschiedenen Formen der Ernährung erarbeiten. Die Produktionskette von Lebensmitteln wird begreifbar, Ernährungsformen werden miteinander verglichen und der Energiebedarf unterschiedlicher Herd- und Kocharten wird sichtbar. Ein saisonaler Lebensmittelkalender und leckere klimafreundliche Rezepte bilden den Abschluss.Wir danken Umweltlernen in Frankfurt e.V. für die uns zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien und Demokratie leben! für die Finanzierung.

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Workshop „Kinderarbeit“

 

Welche Folgen und Auswirkungen resultieren aus Kinderarbeit und in welchen Regionen unserer Erde findet sie überhaupt statt?

 

Mit Hilfe verschiedener Videosequenzen zum Thema Kinderarbeit und Kinderarmut werden gezielte „Schockmomente“ erzeugt. Die Schülerinnen und Schüler werden mit ausgewählten Lebenssituationen verschiedener Kinder aus bestimmten Ländern konfrontiert und setzen sich aktiv damit auseinander. Sie setzen ihre eigene Lebenswelt mit der ihnen präsentierten Welt in Beziehung und hinterfragen diese kritisch. Die Erkenntnisse werden visuell festgehalten, indem die Schülerinnen und Schüler sich um eine Weltkarte platzieren und versuchen, das Einkommen einzelner Länder in Form von Kristallen zu verteilen, um zu verstehen, dass es eine ungleiche Verteilung der Ressourcen auf der Welt gibt. Dadurch ist es ihnen möglich, Bezüge zu den Global Goals herstellen zu können.

Workshop „Ich sehe Wasser, was du nicht siehst!“

 

Wieviel Wasser wird tagtäglich aufgewendet, um Nahrungsmittel herzustellen? Wieviel virtuelles Wasser steckt überhaupt in unseren Lebensmitteln? Und was habe ich eigentlich damit zu tun?

 

Wasser begegnet uns überall in der Stadt. Wir nutzen es zum Trinken, Waschen, Kochen, Duschen, Putzen und vielem mehr. Ohne Wasser wäre unser Alltag folglich kaum vorstellbar.

In diesem Workshop begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine eigene Entdeckungstour des virtuellen Wassers und erkunden dessen Wichtigkeit. Durch das aktive Handeln und Ausprobieren verschiedener Stationen erkennen sie, wieviel Liter Wasser für die Produktion und Herstellung einzelner Lebensmittel verbraucht wird und vergleichen diese miteinander. Sie berechnen an Beispielen, wieviel Gramm eines Lebensmittels sie für einen Liter Wasser erhalten und lernen so das Verhältnis zwischen Produkten und benötigter Wassermenge kennen.

Klimabotschafterausbildung

Wir begrüßen Fabian und Wendy!

Weit angereist aus Berlin, werden sie eine Woche lang 20 unserer Schüler*innen zu Klimabotschafter*innen ausbilden.

Die Schüler*innen lernen:

  1. Wie man einen Workshop gestaltet und Gruppen moderieren kann.
  2. Wie man komplizierte Sachverhalte - in Worten und Bildern - so darstellen kann, dass sie alle verstehen.
  3. Wie man andere in Lernprozesse und Ideenfindung unterstützen kann.
  4. Wie man Projekte nicht nur startet, sondern auch am Laufen hält.

Wir wünschen allen 20 Schüler*innen ganz viel Spaß und Erfolg in dieser Woche !Vielen Dank Fabian und Wendy, für diese tolle Möglichkeit!

Demokratie leben heißt im Schulalltag…

Demokratie Leben heißt im Schulalltag, so oft wie möglich die Schüler*innen mitbestimmen zu lassen. Gerade in der Projektarbeit finden sich demokratische Strukturen wieder. Nach der Workshopphase stellen sich die Schüler*innen nun folgende Fragen: Was hat mich interessiert? Was hat mich berührt? Wer hat mich inspiriert? An was möchte ich weiterarbeiten? Was kann ich als Schüler*in der Riehlschule denn überhaupt bewirken?

Viele tolle Projektideen sind entstanden. Nun geht es ans Recherchieren, Basteln, Dokumentieren, Ausprobieren, Experimentieren und auch ans Hospitieren.

Zwei Schülerinnen hat es interessiert, was man in Wiesbaden gegen Armut tun kann. Diese sind heute im Praktikum bei der „Tafel“. Andere beschäftigen sich mit Elektroschrott und in dem Zuge auch mit dem Thema Recycling. Sie erforschen auf dem Recyclinghof, was und wie recycelt wird. Weitere Schüler*innen räumen den Stadtteil mal so richtig auf und sammeln in ganz Biebrich Müll. Viele Schüler*innen interessiert, was wir an der Schule tun können, um nachhaltiger zu werden. Diese versuchen den Plastikkonsum zu reduzieren und Mehrwegflaschen an der Schule zu installieren.

Der Jahrgang 7 ist also auf dem besten Wege etwas zu bewegen!

Vielen Dank an Demokratie Leben! und das Umweltamt Wiesbaden, was unsere Projektwochen finanziell stark unterstützt! Ohne diese Unterstützung wäre vieles von dem nicht möglich!

 

 

Workshop „Was ist (m)ein T-Shirt wert?“

Wer verdient was an einem T-Shirt? Was passiert mit den Sachen aus dem Altkleider-Container? Welche Siegel gibt es in der Bekleidungsindustrie?

Bei diesem Workshop stehen nachhaltige Kaufentscheidungen im Mittelpunkt. Hier erkunden Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Aspekte des Wertes eines T-Shirts. Dies bezieht sich zum einen auf den materiellen Wert eines T-Shirts (Lohn- und Produktionskosten, Handel, Wasser- und Umweltproblematik, Entsorgung und Recycling) und zum anderen auf den ideelen Wert (In und Out, Marken und Gebrauchswert, Labels). Spannende Stationen rund um T-Shirts machen das Thema für Schülerinnen und Schüler begreifbar.

Workshop „Ein Schulheft geht auf Reisen“

Was hat ein Schulheft schon alles erlebt, bis es in den Taschen der Kinder landet?

In dieser Unterrichtseinheit verfolgen Schülerinnen und Schüler den Weg eines Schulheftes von seiner Herstellung bis zum Gebrauch, in einer beeindruckenden Diashow erleben sie eine Reise in den kanadischen Urwald. Hier werden die ökologischen Auswirkungen einer Kahlschlagpolitik aufgezeigt, die oftmals der Papierproduktion vorausgeht.

Zweck der Schulstunde ist es, den bewussten Umgang mit dem Rohstoff Papier und den Gebrauch von Schulmaterialien aus Umweltschutzpapier zu fördern.

 

Unsere Welt verändert sich!

Projekt des 7. Jahrgangs

Nach den Osterferien begann nun zum zweiten Mal eine Projektphase im Jahrgang 7, diesmal zu dem Thema „Unsere Welt verändert sich“. Inhaltlich geht es vor allem um die von der Menschheit verursachten Klimaveränderungen und wie wir die Welt in Zukunft nachhaltig gestalten können. Ziel der Projektwochen soll sein, dass sich die Schülerinnen und Schüler als selbstwirksam erleben und für ihr nachhaltiges Handeln Ideen entwickeln und Bestärkung erfahren. Die Schülerinnen und Schüler haben sich zu Beginn des Projekts im Klassenverband zwei Tage der Problemorientierung gewidmet. Dazu wurde mithilfe von Videoinputs zu Themen wie CO2 – Ausstoß und Umweltverschmutzung durch Plastik ein intensiver Austausch zu Fragen und Bedenken angeregt. Dabei entstanden schon erste Ideen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Schule. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler die „Global Goals“ – 17 Ziele der Vereinten Nationen – kennengelernt.

Im zweiten Teil der Projektwochen werden die Schülerinnen und Schüler sich mit eigenen Fragestellungen zu dem Thema beschäftigen.

Das große Ziel der Projektwochen ist es, dass die Jugendlichen über aktuelle Probleme informiert werden und sich als nachhaltige Menschen in ihrer Welt wahrnehmen und dabei ein Bewusstsein und Handlungsperspektiven für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu schaffen. Dabei wollen wir Grundwerte der Demokratie, wie Möglichkeiten der Partizipation am gesellschaftlichen Leben, Kinderrechte und die Verantwortung für unseren Planeten aufgreifen.

Aktuell befinden wir uns in der Workshopphase. Es werden insgesamt 9 Workshops von den Lehrkräften des Jahrgangs angeboten. Die Workshopthemen reichen von Recycling und Upcycling, Bewusster Umgang mit dem Rohstoff Papier, Naturphänomene über nachhaltige Ernährung, E-waste, Klimagerechtigkeit bis hin zu Geschichten von Jugendlichen, die schon etwas erreicht haben und wie.

Am 06. Und 07. Mai werden 2 Workshops von vier Klimabotschaftern geleitet. Sie arbeiten gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schüler an den Themen Klimagerechtigkeit und Ökologische Schule. Die ausgebildeten Klimabotschafter sind selbst noch Schülerinnen und Schüler und vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern ihr Wissen auf Augenhöhe. Für uns eine ganz neue und gleichzeitig tolle Erfahrung, die wir weiterleben wollen.

Eine große finanzielle Unterstützung erhalten wir von Demokratie leben! und dem Umweltamt Wiesbaden. Sie ermöglichen die Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu Klimabotschafterinnen und Klimabotschaftern. Dafür sind wir sehr dankbar. Genauso dankbar sind wir der Schulleitung, dass sie uns ermöglichen, in einem vollen Schulalltag, ein Projekt in diesem Umfang durchführen zu können.

 Demokratie leben

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