Druckansicht des Beitrages Druckansicht des Beitrages

Filmreif-Gewinner räumen bei REC for Kids ab

Das Team des Films “Gegenwind” wurde im September 2011 zum Berliner Nachwuchsfestival REC for Kids nach Berlin eingeladen. Drei von zehn Teammitgliedern sagten Ihr Kommen zu und wurden von Mitarbeiterinnen des Amtes für Jugend und Soziales betreut.

“Obwohl auch der Papst in Berlin zu Besuch war, kamen wir gut durch. Wir übernachteten im Happy Bed Hostel. Unser Zimmer war sehr groß, für uns vier Personen, da zwei noch kurzfristig abgesagt haben. Am nächsten Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Festival. Wir fuhren mit der U-Bahn dorthin. Als wir ankamen, wurden wir erst mal mit einem Kärtchen und einem Festivalheft und Programm ausgestattet. Dann hat jemand vom Festival von uns Filmemacher/innen (Laura, Leopold,Annika) ein Foto geschossen, das wir später noch unterschreiben sollten; alle Fotos wurden an eine große Pinnwand gehängt. Wir haben uns entschieden, erst mal ein Paar andere Filme zu anzusehen, unter dem Thema „Abenteuer“, für etwas jüngere Kinder, wie wir feststellten. Wir warteten aufgeregt auf unseren Film „Gegenwind“. Endlich, im zweiten Filmblock unter dem Thema Leiden, war es soweit. Es waren zwar nur sehr wenige Zuschauer (Jury ausgenommen) da, aber das fanden wir nicht schlimm. Als der Film zu Ende war, wurden wir auf die Bühne gerufen. Da war ich sehr, sehr aufgeregt!

Gespräch_top2_klein

Der Moderator hat uns Fragen gestellt, wie lange wir für den Film gebraucht haben, um ihn zu drehen, wie wir auf die Idee gekommen sind, ob es in der Art, wie es im Film gezeigt wird, Mobbing auch an unserer Schule gibt etc.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, noch einen Workshop zu besuchen, in dem man einen Trickfilm hergestellt hat, aber der Workshop war schon fast zu Ende, als wir kamen, weil unser Film und der Workshop parallel liefen. Laura und ich gingen deshalb mit den Betreuerinnen Stella Ernst und Martina Becker, anders als Leopold, nicht zum Workshop, sondern zum Filmgespräch mit einem Jurymitglied: Thanassis Kalaitzis, der sehr freundlich und nett zu uns war. Das Gespräch mit ihm fand ich wirklich sehr, sehr interessant!

Er hat mit uns über unseren Film geredet, über Filmproduktionen und über Geschichten entwickeln. Wir waren nach dem Festival noch beim Brandenburger Tor. Man kann ja nicht nach Berlin fahren, ohne das Brandenburger Tor anzusehen! Danach haben wir einen Abstecher zu „Dunkin Donuts“ gemacht und im Souvenirshop daneben ein Andenken gekauft. Die Fahrt nach Hause war zwar lang, aber trotzdem schön. Der Besuch in Berlin war total toll! Die Betreuerinnen waren super nett und alles ist sehr gut gelungen!” Annika Greenleaf, Team “Gegenwind” / filmreif 2010. Der Film entstand in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Soziales im Rahmen des Ferienprogramms “wi & you”.