Das Internet, wie es den meisten Anwendern bekannt ist und in der Schule in aller Regel eingesetzt wird, ist geprägt durch das Rezipieren der angebotenen Inhalte – z.B. als Recherche im Unterricht. Im Blickpunkt der pädagogischen Nutzung von Internetangeboten steht aber immer mehr die aktive (Mit-)Gestaltung der Inhalte, weg vom Medienkonsument, hin zum Medienproduzent.
Die neuen Web-Techniken – seit 2004 u.a. mit dem Begriff „Web 2.0“ benannt – eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion. „Web 2.0“ beschreibt keine neuen Technologien, es beschreibt einen anderen, aktiven Umgang mit Bekanntem.
Sind diese Möglichkeiten im System Schule umsetzbar? Bieten Sie Chancen oder Gefahren? Lässt sich Unterricht mit diesen „Medien“ interessant gestalten? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Was ist ein RSS-Feed, ein Blog oder Wiki, eine e-learning Plattform oder ein Podcast? Lassen sich qualitativ andere Lernumgebungen gestalten?
Ein interessanter Aspekt scheint uns die freie Verfügbarkeit der Medien/Werkzeuge zu sein. Da diese Techniken unabhängig von Ort und Zeit einsetzbar sind, läßt sich mit ihnen – beispielhaft – die schulische Betreuung von Langzeit erkrankten Kindern gut ergänzen oder Unterricht begleitende Projekte durchführen.
