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Jugendmedienschutz

Thesenpapier zum Problemfeld Jugendmedienschutz / Risiken der Neuen Medien von Günter Steppich, Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt Wiesbaden / RTK:

„Medienkompetenz“ bedeutet an den Schulen bisher Vermittlung rein technischer Kenntnisse zu Hard- und Software. Das Thema Jugendmedienschutz wird weder im Lehrplan Informatik von 2008 noch im ECDL (Europäischer  Computerführerschein) erwähnt.
Die Risiken der unbedarften Nutzung von Computern, Internet und Handys betreffen sämtliche Lebensbereiche Heranwachsender und können deren Entwicklung sowie Schulkarrieren massiv belasten.

80%…

  • der Eltern halten die Computer- und Handynutzung ihrer Kinder für unproblematisch.
  • der 12-19jährigen sagen: “Meine Eltern haben keine Ahnung, was ich damit mache!”
  • der 12-19jährigen haben bereits negative Medienerfahrungen gemacht: Datenouting, Pornographie, sexuelle Belästigung, Gewaltvideos und -spiele, Online-Mobbing, Extremismus, Drogen- und Magersuchtwebsites, Computer(spiele)sucht, Viren und Trojaner, Web- und Handyabzocke, etc…
Struktur des neues Jugendmedienschutzkonzeptes von Günter Steppich, Fachberater am SSA Wiesbaden / RTK

Struktur des neues Jugendmedienschutzkonzeptes von Günter Steppich, Fachberater am SSA Wiesbaden / RTK (klicken Sie auf die Abbildung für volle Größe)

Daher hat der Fachberater des Staatlichen Schulamtes Wiesbaden / RTK ein Jugendmedienschutzkonzept entworfen, mit dem die Schulen diesem Phänomen in Zukunft angemesener begegnen können. Außerdem hat er eine Internetseite für Lehrkräfte erstellt, die viele wichtige Informationen für einen ersten und auch einen zweiten Überblick zum Thema bietet.

Darüber hinaus finden Sie dort eine Beschreibung der Rolle des Wiesbadener Medienzentrums in diesem Zusammenhang. Bitte beachten Sie auch unser Fortbildungsangebot zu diesem Thema.

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